Wie ich zum Modeln kam…

… oder auch die „verrückteste Fahrt nach Berlin“ und der zunächst gescheiterte Versuch die Modelagentur zu finden.

 

Bevor ich mich auf den Weg nach Berlin gemacht habe musste ich mich natürlich erst einmal bei einer Agentur bewerben. Jetzt stellt sich vielleicht jemand die Frage…Wie?! und verdammt nochmal Warum?! 😀

Eigentlich habe ich selbst nicht wirklich daran geglaubt in einer „echten“ Modelagentur angenommen zu werden, aber ich habe halt mit meiner besten Freundin mal ein paar ungeschminkte Bilder von mir geknipst und mir gedacht und einreden lassen…Wenn nicht jetzt, wann dann :D. Und siehe da..Ich wurde tatsächlich angenommen bzw. sollte mich in Berlin dort persönlich vorstellen. Eigentlich klingt das jetzt nicht nach einer soooo schweren Angelegenheit, aber ich wäre nicht ich, wenn nicht doch etwas schief gegangen werden….etwas ist gut…das ganze ging einfach mal komplett in die Hose. 😀

aber lest selbst….

 

Ich wollte mit dem Fernbus nach Berlin fahren und bin deshalb extra 5 uhr aufgestanden. Dann zum Bus in meinem Dorf gelaufen…dort kam dann 6.22 der Bus. Ich bin dann in den Bus eingestiegen und Richtung Hauptbahnhof gefahren. Leider war der Bus „leicht“ überfüllt und wir haben an jeder Haltestelle gehalten. Auf der Hochstraße war dann noch eine Baustelle. Ende vom Lied…ich kam 7:03 am Hauptbahnhof an. Mein Fernbus war 7.00 da und ich konnte ihm dann nur noch hinterher winken. Ich habe noch versucht die Zentrale anzurufen, aber die konnten da auch nix mehr machen. Ich musste ja aber nach Berlin…also habe ich eine Dame von der Deutschen Bahn gefragt wieviel ein Zug-Ticket nach Berlin kostet..eine Direktverbindung hat 50 Euro gekostet, tja ich hatte aber nur 45. Da meinte die Dame ich solle halt mehrmals umsteigen, denn dann kostet es nur 35. Hab ich gemacht…umgestiegen in Bitterfeld, Wittenberg dann nochmal nach Leipzig , dann in den IC Richtung München,um schließlich irgendwann in Berlin-Spandau an zu kommen. Aber ich musste halt zum Hauptbahnhof, also bin ich in die U-Bahn gestiegen. Leider hatte mein Handy trotz Ladekabel und Ersatz-Akku keine Lust mehr anzugehen. Ich hatte mir leider so ein Online-Ticket aufschwatzen lassen. Handy War aus. In die U-Bahn steigt ein Kontrolleur und glaubt mir natürlich nicht, dass ich ein Ticket hab. Er wollte auch nicht in seinem Gerät nachschauen. Nun hatte ich auch noch einen 60 Euro Strafzettel an der Backe. Dann bin ich nicht mehr U-Bahn gefahren sondern gelaufen, aber niemand konnte mir sagen wo die Adresse ist ,wo ich hin musste. Also bin ich völlig planlos vom Reichstag zum Alexanderplatz gelaufen und von da aus zum Kurfürstendamm. Dann war ich irgendwann durch Zufall in der Straße, die ich gesucht habe. Ich musste nur noch die Hausnummer finden. Ich habe also in einem Restaurant gefragt in welche Richtung ich die Straße lang laufen muss. Die Mitarbeiter sagten rechts…das war aber letztendlich falsch. Also wieder 30 min in die falsche Richtung gelaufen. Dann umgekehrt. Dann war ich 22 Uhr an der Adresse, die ich gesucht hatte. Tja aber die hatten natürlich nicht mehr auf. Jup…also natürlich war ich da sehr glücklich. 22 Uhr allein in Berlin, nur noch 5 Euro, Hunger, Durst, müde ohne ende… Tja dann hab ich zum Glück eine Telefonzelle gefunden. Hätte aber nur Münzen dort einwerfen können oder mit EC karte zahlen. Ich habe keine EC -Karte, also blieben nur Münzen. Dann wollte ich also den Schein wechseln. Ja da wo ich war stand aber kein Mensch. Also zum nächsten Restaurant gelaufen. Geld gewechselt und wieder zurück und eine Freundin aus Berlin angerufen, ob ich bei ihr schlafen kann. Musste dann aber erstmal von Kreuzberg nach Berlin Charlottenburg, das hat auch nochmal gedauert. Ja ich war dann so ca. 24 Uhr da und konnte wenigstens etwas essen und mich endlich ein bisschen ausruhen. 😀

 

Das bin ich: planlos und ein totaler Pechvogel, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß an meiner eigenen Verpeiltheit…schlimmer geht immer. 😉

Übrigens habe ich es dann eine Woche später geschafft die gesuchte Adresse pünktlich zu erreichen und doch tatsächlich angenommen zu werden…also letztendlich Glück im Unglück. 🙂927d58ae80c218fe7d4559851eeb4266

hier noch meine Bewerbungsbilder 🙂

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